Statut des CERVIM

Das Statut regelt die Tätigkeit des Zentrums und ist von der Mitgliederversammlung in ihrer Zusammenkunft vom 15. Dezember 2004 bestätigt worden.

                  INHALTSVERZEICHNIS

                                                                       TITEL I.

                                               ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN


Art. 1 - Konstituierung und Bezeichnung

Art. 2 - Ziele

Art. 3 - Sitz

Art. 4 - Dauer


                                                                       TITEL II.

                                                           MITGLIEDER DES CERVIM


Art. 5 - Die Mitglieder

Art. 6 - Mitgliedsbeiträge

Art. 7 - Verlust der Mitgliedschaft


                                                                       TITEL III.

                                                           DIE ORGANE DES CERVIM


Art. 8 - Organe


                                                           (Die Mitgliederversammlung)


Art. 9 - Zusammensetzung und Einberufung

Art. 10 - Ordentliche Versammlung

Art. 11 - Außerordentliche Versammlung

Art. 12 - Konstitutives- und Beschlussquorum


                                                                       (Der Vorstand)


Art. 13 - Zusammensetzung, Konstituierung, Amtsdauer und Amtserneuerung

Art. 14 - Aufgaben des Vorstands

Art. 15 - Tätigkeit des Vorstands


                                                           (Der Buchprüfungsausschuss)


Art. 16 - Zusammensetzung, Konstituierung, Amtsdauer und Amtserneuerung

Art. 17 - Aufgaben des Buchprüfungsausschusses


                                               (Der Wissenschaftlich-Technische Ausschuss)


Art. 18 - Zusammensetzung und Amtsdauer des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses

Art. 19 - Aufgaben des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses

Art. 20 - Tätigkeit des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses


                                                                       (Der Direktor)


Art. 21 - Ernennung und Aufgaben


                                                                       TITEL IV.

                                   VERMÖGEN UND AUFLÖSUNG DES CERVIM


Art. 22 - Einkommen des CERVIM
Art. 23 - Aufhebung und Auflösung
Art. 24 - Vermögensliquidation


                                                                       TITEL V.

                                                           BETRIEBSORDNUNG


Art. 25 - Betriebsordnung


                                                                       TITEL I.

                                               ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN


Art. 1

(Konstituierung und Bezeichnung)


Es ist eine Vereinigung namens CERVIM gegründet worden, deren Aufgabenbereiche die Forschung, die Studien, die Erhaltung, die Koordination und die Aufwertung des Bergweinbaus umfassen, der durch permanente Strukturschwierigkeiten, wie starke Hanglage oder schwierige orografische Konditionen, charakterisiert ist, d. h.:

  • Bewirtschaftung von Weinbergen in Steillagen mit über 30 % Gefälle und / oder in Höhenlagen von über 500 m, mit Ausnahme der Weinbausysteme auf Hochplateaus;
  • terrassiert oder stufenförmig angelegte Weinbausysteme.
Die Tätigkeit des CERVIM erstreckt sich darüber hinaus auf den Weinbau auf den kleinen Inseln, der durch Strukturschwierigkeiten (z. B. Salzgehalt, keine Mechanisierungsmöglichkeit) sowie durch effektive, permanente Isolierung gekennzeichnet und unter dem Profil der Betriebsrentabilität in einen strukturell und sozialwirtschaftlich benachteiligten Kontext eingefügt ist.

CERVIM hat den Status einer privatrechtlichen Rechtspersönlichkeit und wird - soweit nicht ausdrücklich im Aostataler Regionalgesetz Nr. 17 vom 11. 8. 2004 vorgesehen – durch das vorliegende Statut, das Bürgerliche Gesetzbuch und die Ausführungsbestimmungen desselben sowie die Betriebsordnung gelenkt.

Art. 2

(Ziele)


CERVIM verfolgt internationale, nicht auf Gewinn ausgerichtete Ziele.

CERVIM verfolgt folgende Ziele:

a) den Bergweinbau zu wahren, zu unterstützen, aufzuwerten und zu fördern;

b) die Kontakte zu den öffentlichen und privaten Institutionen zu unterhalten, die sich aus irgendeinem Grund mit dem Schutz und der Aufwertung des Weinbau- und Weinerzeugungssektors beschäftigen, auch in Form von Vertrags- und Konventionsabschlüssen;

c) zugunsten des Bergweinbaus technische, wissenschaftliche, kulturelle und fördernde Initiativen zu ergreifen, einschließlich der Organisation von Wanderwettbewerben für Bergweine;

d) in den Bergweinbaugebieten die Präsenz des Menschen, die Erhaltung der Umwelt, den Schutz der Landschaft und die Bewahrung eines sozialen und kulturellen Gewebes, das die Voraussetzung für die Aktivierung ländlicher Entwicklungsprozesse bildet, zu begünstigen;

e) Lösungen zum Schutz der Berggebiete sowie zur Senkung der Produktions- und Verarbeitungskosten der Trauben zu fördern;

f) die Qualität der Bergweine durch den Ausbau der Forschung, durch technologische Innovationen und die Verbreitung der erworbenen Kenntnisse aufzuwerten;

g) sich bei den auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene tätigen Organen und Institutionen als Koordinationsorganismus des Bergweinbaus anzubieten;

h) unter Mitbeteiligung anderer öffentlicher oder privater Organismen Promotionsinitiativen, auch wirtschaftlich-kommerzieller Art, zu leiten, die auf die Verfolgung der Ziele der Vereinigung ausgerichtet sind.


Art. 3

(Sitz)


Der Sitz des CERVIM befindet sich in Quart (AO). Dieser Sitz kann durch Beschluss der Versammlung innerhalb des Gebiets der Autonomen Region Aostatal verlegt werden.


Art. 4

(Dauer)


Die Dauer des CERVIM ist unbegrenzt.


                                                                       TITEL II.

                                                           MITGLIEDER DES CERVIM


Art. 5

(Die Mitglieder)


Die Körperschaften, die Organismen und die öffentlich- oder privatrechtlichen Rechtspersonen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit oder studienhalber an der Erreichung der institutionellen Ziele gem. Art. 2 interessiert sind, können dem CERVIM angehören.

Die Mitglieder werden in die folgenden drei Kategorien unterteilt:

  1. Kategorie A): Zu dieser Kategorie gehören die Regionen, die Provinzen, die hauptsächlich regionalen interprofessionellen Organismen mit mehr als 5.000 ha Rebflächen in Berggebieten, sowie ähnliche Körperschaften und Organismen anderer Staaten;
  2. Kategorie B): Zu dieser Kategorie gehören die Gemeinden, die Berggemeindeverbände, die hauptsächlich regionalen interprofessionellen Organismen mit weniger als 5.000 ha Rebflächen in Berggebieten, die Provinz der bereits zugehörigen Region, Organismen und / oder Vereinigungen für die Aufwertung und die Förderung des Weinbaus und der Weinerzeugung auf lokaler Ebene, hauptsächlich regionale zweckdienliche Körperschaften, die Handelskammer oder ähnliche Einrichtungen anderer Staaten;
  3. Kategorie C): Zu dieser Kategorie gehören die Gründungsmitglieder, die einzelnen und / oder Verbänden angeschlossenen Weinbau- und Weinerzeugungsbetriebe, die Forschungsinstitute und Forschungskörperschaften oder ähnliche Institutionen anderer Staaten.
Um Mitglied beim CERVIM zu werden, ist ein entsprechender Antrag beim Vorstand einzureichen, worin auch die Kategorienzugehörigkeit, die Ortsbestimmung und die Charakteristiken der vertretenen Weinbauart gem. Artikel 1, anzugeben sind.


Art. 6

(Mitgliedsbeiträge)


Alle Mitglieder des CERVIM sind verpflichtet, einen jährlichen Beitrag zu entrichten.

Die Höhe dieses Mitgliedsbeitrags ist wie folgt festgesetzt:

  1. für die Mitglieder der Kategorie A): € 10.500,00;
  2. für die Mitglieder der Kategorie B): €   1.600,00;
  3. für die Mitglieder der Kategorie C): €      100,00.
Die vorgenannten Beträge können auf Antrag des Vorstands durch Beschluss der Versammlung geändert werden.

Gemäß den Bestimmungen des Regionalgesetzes Nr. 17 vom 11. 8. 2004, wird der jährliche Mitgliedsbeitrag des Aostatals als im gewährten Zuschuss enthalten angesehen.


Art. 7

(Verlust der Mitgliedschaft)


Die Mitgliedschaft im CERVIM geht verloren:

  • im Fall von Körperschaften oder juristischen Personen: durch ihre Löschung;
  • infolge des Austritts, der dem Vorstand schriftlich bekanntzugeben ist und zum Ende des laufenden Jahres wirksam wird, vorausgesetzt, dass die Mitteilung mindestens drei Monate vorher erfolgt ist;
  • durch Ausschluss infolge eines Beschlusses der Versammlung, aufgrund von Handlungen oder Verhaltensweisen, die dem CERVIM moralischen oder materiellen Schaden zufügen;
  • infolge nicht entrichteter Mitgliedsbeiträge in zwei aufeinander folgenden Jahren.
                                                                                TITEL III.

                                                                DIE ORGANE DES CERVIM


Art. 8
(Organe)


Die Organe des CERVIM sind:

  • die Mitgliederversammlung;
  • der Vorstand;
  • der Buchprüfungsausschuss;
  • der Wissenschaftlich-Technische Ausschuss.

DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Art. 9

(Zusammensetzung und Einberufung)

Die Versammlung ist ordentlich und außerordentlich.
Die Versammlung wird aus allen dem CERVIM angehörenden Mitgliedern gebildet, die durch einen Vertreter daran teilnehmen.
Alle Mitglieder, die den Mitgliedsbeitrag pünktlich bezahlt haben, haben das Recht, sich an der Versammlung zu beteiligen.
Den Vorsitz der Versammlung führt der Vorsitzende des CERVIM.
Für jede Sitzung ernennt die Versammlung einen Sekretär, der die Sitzungsprotokolle verfasst, die vom Vorsitzenden der Versammlung und vom Sekretär unterzeichnet werden müssen.
Die Einberufung nimmt der Vorsitzende schriftlich und mindestens 15 Tage vor dem festgelegten Datum der Sitzung vor, die auch an anderer Stelle als am Sitz des CERVIM stattfinden kann. Die Sitzungen der Versammlung können in Form von Videokonferenzen erfolgen.


Art. 10

(Ordentliche Versammlung)


Die Ordentliche Versammlung trifft einmal im Jahr zusammen.
Die Versammlung:

a) bestimmt die Anzahl der Mitglieder des Vorstands und nimmt ihre Ernennung vor, mit Ausnahme der lt. Gesetz von der Autonomen Region Aostatal zu ernennenden Administratoren;
b) ernennt die beiden effektiven Mitglieder des Buchprüfungsausschusses sowie die beiden Stellvertreter, wie im Artikel 16 festgelegt ist;
c) ernennt auf Vorschlag des Vorstands den Wissenschaftlich-Technischen Ausschuss;
d) genehmigt den Jahresgeschäftsbericht und den Bericht des Vorstands, die Präventivbilanz und das Jahresarbeitsprogramm;
e) legt die Höhe des Entgelts der Vorsitzenden und der Mitglieder des Vorstands, des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses sowie des Buchprüfungsausschusses fest;
f) genehmigt die Betriebsordnung;
g) beschließt über alle anderen Gegenstände, die lt. Gesetzt und lt. des vorliegenden Statuts in seine Kompetenz fallen.

Art. 11

(Außerordentliche Versammlung)


Die Außerordentliche Versammlung:

  • genehmigt und ändert das Statut;
  • beschließt die Auflösung der Vereinigung und ernennt oder ersetzt die Liquidatoren.

Art. 12

(Konstitutives- und Beschlussquorum)


Für die rechtliche Konstituierung der Versammlung in erster Einberufung und für die Gültigkeit ihrer Beschlüsse ist die Beteiligung der Mitglieder, die wenigstens 50 % aller Eingetragenen vertreten, erforderlich. Das Datum der zweiten Einberufung muss in derselben Mitteilung der ersten Einberufung festgelegt sein und darf nicht später als 30 Tage nach der ersten sein. Die Versammlung in zweiter Einberufung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder gültig.
Die Beschlüsse der Ordentlichen Versammlung werden mit Mehrheit gefasst.
Die Außerordentliche Versammlung beschließt:

  • mit einer Mehrheit von mindestens ¾ der Mitglieder, sowohl durch eigene Anwesenheit als durch reguläre schriftliche Vollmacht, die Genehmigung und die Änderungen des Statuts;
  •  mit einer Mehrheit von mindestens ¾ der eingetragenen Mitglieder die Auflösung der Vereinigung und die Vermögensübertragung.
                                                           DER VORSTAND


Art. 13

(Zusammensetzung, Konstituierung, Amtsdauer und Amtserneuerung)


Der Vorstand besteht aus nicht weniger als sieben und nicht mehr als fünfzehn Mitgliedern. Zu den Vorstandssitzungen können, ohne Wahlrecht zu haben, die Vertreter der betreffenden Landwirtschaftsministerien, ein Vertreter der Europäischen Kommission und der Organisation Internationale de la Vigne et du Vin (Internationale Organisation für Reben und Wein - OIV) eingeladen werden sowie die Mitglieder des Buchprüfungsausschusses, der Vorsitzende des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses oder ein von ihm beauftragter Delegierter und der Direktor. Der Vorsitzende und die beiden Mitglieder werden vom Regionalausschuss der Autonomen Region Aostatal ernannt. Die Mitglieder der Kategorien B und C haben das Recht, einen einzigen gemeinsamen Vertreter in den Vorstand zu wählen.
Der Vorstand wählt intern einen stellvertretenden Vorsitzenden.
Die Aufgaben des Vorstandssekretärs werden vom Direktor des CERVIM wahrgenommen. Es liegt in der Befugnis des Vorstands, einen Exekutivausschuss zu bilden, dessen Zusammensetzung und Arbeitsweise von selbigem Vorstand geregelt werden.
Der Vorstand bleibt drei Jahre im Amt und seine Mitglieder können wiedergewählt werden. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seines Mandats durch Tod oder Rücktritt aus, wird der Vorstand umgehend das zuständige Organ zwecks Neubesetzung benachrichtigen: Die auf diese Weise als Nachfolger ernannten Vorstandsmitglieder bleiben bis zum Ende der laufenden drei Jahre im Amt. Sollte die Anzahl der Vorstandsmitglieder aus irgendeinem Grund auf weniger als zwei Drittel sinken, wird der gesamte Vorstand als seines Amtes enthoben betrachtet und muss vollständig erneuert werden.


Art. 14

(Aufgaben des Vorstands)


Der Vorstand ist das Exekutivorgan für die Erreichung und Verwirklichung der Ziele des CERVIM, wie von der Versammlung beschlossen, für alle ordentlichen und außerordentlichen Verwaltungsakte, mit Ausnahme jener, die lt. Gesetz und Statut der Versammlung vorbehalten sind.


Art. 15

(Arbeitsweise des Vorstands)


Der Vorsitzende des Vorstands ist von Rechts wegen der Vorsitzende des CERVIM, hat Zeichnungsbefugnis und ist sein gesetzlicher Vertreter. Es ist Aufgabe des Vorsitzenden, den Vorstand einzuberufen, die Tagesordnung festzulegen und den Zusammenkünften vorzusitzen.
Die Vorstandssitzungen können als Videokonferenzen erfolgen.
Bei absoluter Notwendigkeit und Dringlichkeit kann der Vorsitzende Dringlichkeitsmaßnahmen ergreifen, mit der Auflage, sie dem Vorstand in der folgenden Vorstandssitzung zur Genehmigung vorzulegen. In Abwesenheit des Vorsitzenden werden die betreffenden Aufgaben vom stellvertretenden Vorsitzenden wahrgenommen.
Der Vorstand kommt mindestens einmal im Jahr zusammen, um den Geschäftsbericht und die Präventivbilanz vorzubereiten und darüber hinaus jedes Mal, wenn es erforderlich ist, auf Anfrage von mindestens einem Drittel seiner Mitglieder.
Die Beschlüsse des Vorstands sind gültig, wenn an der Sitzung mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder teilnimmt.
Die Beschlüsse des Vorstands werden mit der Mehrheit der Stimmen der Vorstandsmitglieder gefasst: Im Falle eines unentschiedenen Abstimmungsergebnisses überwiegt die Stimme des Vorsitzenden.


DER BUCHPRÜFUNGSAUSSCHUSS


Art. 16

(Zusammensetzung, Konstituierung, Amtsdauer und Amtserneuerung)


Der Buchprüfungsausschuss besteht aus drei effektiven Mitgliedern, von denen eins der Vorsitzende ist, und zwei Stellvertretern.
Das Amt des Buchprüfers ist nicht vereinbar mit dem des Vorstandsmitglieds.
Der Vorsitzende des Buchprüfungsausschusses wird vom Regionalausschuss ernannt.
Die übrigen Mitglieder, sowohl die effektiven als auch die stellvertretenden, werden von der Versammlung ernannt.
Die Rechnungsprüfer werden für einen Zeitraum von drei Jahren nominiert und können wiedergewählt werden.
Das Amt des Buchprüfers wird vergütet: Die Höhe der Honorare wird von der Versammlung festgelegt.


Art. 17

(Aufgaben des Buchprüfungsausschusses)


Die Buchprüfer nehmen an den Sitzungen des Vorstands und der Versammlung teil, kontrollieren die Verwaltung, wachen über die Einhaltung der Gesetze und des vorliegenden Statuts, prüfen den Jahresgeschäftsbericht und die der Mitgliederversammlung zu unterbreitende Präventivbilanz.
Der Buchprüfungsausschuss sendet dem Regionalausschuss einen jährlichen Report zu, der dem Geschäftsbericht beigefügt wird, und worin die ausgeführten Tätigkeiten erläutert werden.


                                   DER WISSENSCHAFTLICH-TECHNISCHE AUSSCHUSS


Art. 18

(Zusammensetzung und Amtsdauer des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses)


Der Wissenschaftlich-Technische Ausschuss besteht aus Fachleuten auf dem Gebiet des Bergweinbaus, die auf Vorschlag des Vorstands von der Versammlung nominiert werden. Die Anzahl der Mitglieder des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses kann variieren und wird von der Versammlung festgelegt. Der Wissenschaftlich-Technische Ausschuss kann darüber hinaus auf die Zusammenarbeit mit Sachverständigen zählen, die vom Vorstand ernannt werden.
Der Wissenschaftlich-Technische Ausschuss bleibt drei Jahre im Amt und seine Mitglieder können wiedergewählt werden. Die Amtszeit des Ausschusses endet jedoch mit der Auflösung des Vorstands.


Art. 19

(Aufgaben des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses)


Der Wissenschaftlich-Technische Ausschuss trägt aufgrund seiner Kompetenz und seines Ansehens zur Verfolgung der im Art. 2 des vorliegenden Statuts festgesetzten Ziele bei, arbeitet bei der Vorbereitung des Tätigkeitsprogramms mit dem Vorstand zusammen und fertigt am Ende des Mandats einen Bericht über die durchgeführten Aktivitäten an.


Art. 20

(Arbeitsweise des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses)


Der Wissenschaftlich-Technische Ausschuss wählt unter seinen Mitgliedern einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden.
Er versammelt sich auf Initiative seines Vorsitzenden oder seines stellvertretenden Vorsitzenden oder des Vorstandsvorsitzenden.
Die Sitzungen müssen zu Protokoll genommen und die Niederschrift dem Vorstand zugestellt werden.


                                                                       DER DIREKTOR


Art. 21

(Ernennung und Aufgaben)


Der Vorstand ernennt einen Direktor, der für die Verwaltung der Vereinigung zuständig ist und im Sinne dessen handelt, was der Vorstand festgelegt hat.
Der Direktor ist für die korrekte Ausführung des Tätigkeitsprogramms und die Personalführung im CERVIM verantwortlich.
Der Direktor nimmt an den Sitzungen des Vorstands, des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses und der Versammlung teil.


                                                                                       TITEL IV.

                                                   VERMÖGEN UND AUFLÖSUNG DES CERVIM


Art. 22

(Einkünfte des CERVIM)


Neben den Einkünften gem. Art. 11 des Regionalgesetzes Nr. 17 des Aostatals, vom11. 8. 2004, verzeichnet CERVIM auch Einnahmen aufgrund von:

  • eventuellen Geschäftsaktivitäten, die marginal sein und auf jeden Fall auf die Erreichung der Ziele gem. Art. 2 ausgerichtet sein müssen;
  • Mitgliedern oder Dritten gegenüber erbrachten Dienstleistungen;
  • Zinsen auf Kapitalien, die im Besitz des CERVIM sind;
  • Einnahmen aus der Vermietung von Immobilien, deren Besitzer CERVIM eventuell ist;
  • Spenden, Hinterlassenschaften und Schenkungen;
  • anderen Ressourcen, die nicht im Widerspruch zu den geltenden Gesetzen stehen.
Art. 23

(Aufhebung und Auflösung)


Außer aus den vom Gesetz vorgesehenen Gründen löst sich CERVIM auf:

  • wenn alle Mitglieder aus irgendeinem Grund ausfallen;
  • wenn CERVIM wegen mangelnden Vermögens und / oder wegen seiner Zahlungsunfähigkeit nicht mehr in der Lage ist, die eigenen Auslagen zu bestreiten.
Die Versammlung kann jederzeit die Auflösung des CERVIM beschließen: Zu diesem Zweck muss die Entscheidung mit der befürwortenden Abstimmung von drei Viertel der Mitglieder getroffen werden.


Art. 24

(Vermögensliquidation)


Im Falle der Löschung bzw. der Auflösung des CERVIM erfolgt die Vermögensliquidation entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen.


                                                                                    TITEL V.

                                                                  INTERNE BESTIMMUNGEN


Art. 25

(Betriebsordnung)

Besondere Normen hinsichtlich der Arbeitsweise und der Ausführung des vorliegenden Statuts können eventuell durch interne, vom Vorstand veranlasste und von der Versammlung bewilligte Regelungen verfügt werden.