16.06.2008

CERVIM bei der Zustimmung zur "Déclaration de Reims" anwesend

Der Verband der Europäischen Weinbauregionen hat sein 20-jähriges Bestehen gefeiert und hat der “Déclaration de Reims” zugestimmt.
Der Präsident des CERVIM, François Stévenin, hat - auch als Vertreter des Aostatals - an der Plenarsitzung der Arev (Verband der Europäischen Weinbauregionen) teilgenommen, die am 30. und 31. Mai in Reims stattgefunden hat.

Bei diesem Anlass wurde das 20-jährige Bestehen der Arev gefeiert, die 70 Regionen aus 17 europäischen Ländern zu ihren Mitgliedern zählt, und zu deren Vorsitzendem Jean-Paul Bachy, Präsident der Champagne-Ardenne, ernannt worden ist.

An den beiden Sitzungstagen hat die Versammlung einem für die Hersteller und die Verbraucher äußerst wichtigen Dokument zugestimmt, und zwar der “ Déclaration de Reims”, in der eine Reihe von Standpunkten bekräftigt worden ist:

  • die Arev erklärt noch einmal ihren Widerspruch gegen die Aufhebung des Anbaurechts und bittet die Staaten der Europäischen Union, vor 2012 keinen Beschluss über die Abschaffung des derzeitigen Systems zu fassen;
  • die Arev hat sich stets gegen die Angabe des "cépage" (Weinrebe) und der "Tausendstel" auf den Etiketten der Tafelweine ausgesprochen, da eine derartige Maßnahme gegen die Bemühungen geht, die Qualität zu verbessern und dadurch die Gefahr entsteht, unter den Verbrauchern Verwirrung hervorzurufen. Die Arev bittet die Europäische Union, wenigstens die Echtheit der Ursprungsangaben streng zu kontrollieren;
  • die Arev unterstreicht, dass die jahrhundertealten, kontrollierten önologischen Praktiken einen Trumpf für den Markt darstellen, und dass die Genehmigung neuer Praktiken erst dann erteilt werden kann, wenn das allgemeine Interesse der Hersteller und Verbraucher bewiesen ist;
  • die Arev bekräftigt nochmals, dass das Entwurzelungsprogramm nicht zur Ausrottung historischer Weinberge führen darf, die eine wesentliche Bedeutung sowohl sozialwirtschaftlicher und landschaftlicher Art als auch bezüglich der Bioverschiedenheit haben: Die Spezifität ganzer Gebiete muss gewahrt werden, insbesondere was die Weinberge an Steilhängen betrifft.
Pressebüro des CERVIM

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