Lione - Francia - 26.04.2019 - 27.04.2019

Kolloquium: „Wie kann man die Zukunft des europäischen heldenhaften Weinbaus schreiben? Drohungen & Herausforderungen“

Am letzten 26. April wurden in Lyon eine hohe Teilnahme erfasst und wichtige wissenschaftliche Inhalte vorgestellt. Diese Veranstaltung wurde vom Cervim zusammen mit der Region Auvergne Rhône-Alpes und dem „Comité Vin“ organisiert in Betracht des 2020 in Vila Real (Douro), Portugal, geplanten internationalen Kongresses zum Thema Weinbau in den Bergregionen und an Steillagen.

Die Konferenz, die mehr als 100 Teilnehmer zusammenbrachte, von denen Weinhersteller, Weinbauarbeiter und Forscher, gliederte sich in drei Themensitzungen: Klimawandel, Landschaften und Weinguts-Verwaltung. Diese verschiedenen Sitzungen wurden von international renommierten Forschern präsentiert, sowie: Benjamin Bois von der Universität Rebsorten und Weinen Dijon (Frankreich), der bei dieser Gelegenheit auch die OIV vertrat, Hans-Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim University (Deutschland) und Teresa Andresen, die im Bericht Anträgen bei der UNESCO in Douro, Portugal, zuständig ist.

„Aus technischer und wissenschaftlicher Sicht ist dieser Tag bedeutsam gewesen“, Gaudio betont. „Die Herausforderungen des Weinbaus in Bergregionen, die als Zentralthema des 2020-Kongresses gelten werden, wurden angesprochen. Die Gebiete des heldenhaften Weinbaus sind keine Freilichtmuseen“, hat er wiederholt: „die sind wichtige Landschaften auf sozioökonomischer Ebene, in denen Weinen hoher Qualität hergestellt werden. Wesentlich sind die Forschung und Innovation – sowie Präzisionsweinbau z.B. –, um die Herstellung und die Qualität der heldenhaften Weinen zu verbessern und die Produktionskosten zu begrenzen.“ 

Nach dem Kolloquium wurde eine technische Besichtigung der berühmten französischen Weinregion Beaujolais ausgeführt, die sich durch Steillagen mit Kopferziehungen kennzeichnet.

Unten können Sie die Beiträge der drei Sitzungen durchlesen!